Nachdem der Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard die 14. “Convention-X-Treme” mit der Begründung abgesagt hat, dass er in seiner Gemeinde keine “Killerspiele” sehen wolle, musste der Computerfreunde Karlsdorf-Neuthard e.V. sich nach einer anderen Halle umsehen. Man meinte im Europapark eine Ausweichmöglichkeit gefunden zu haben, die nun aber auch weggefallen ist. Die Leitung hat mitgeteilt, dass man aus Imagegründen angesichts der aktuellen Killerspiele-Diskussion eine solche Veranstaltung nicht durchführen könne. Die Bitte nach einem Gespräch mit dem Geschäfstführer wurde abgelehnt und für die Veröffentlichung bestimmter Details eine Klage angedroht. Der Computerfreunde Karlsdorf-Neuthard e.V. prüft nun seinerseits, ob er Schadensersatzansprüche geltend machen kann. Man ist aber zuversichtlich in einer Woche eine weitere Ersatzlocation nennen zu können.
Quellen:
www.Stigma-Videospiele.de
www.convention-x-treme.de
Ich dachte eigentlich immer indem man Minderheiten terrorisiert tut man etwas böses, aber offensichtlich sieht man das in Karlsdorf-Neuthard anders. Ich würde mich jedenfalls von einer Gemeinde fernhalten bei denen einige Menschen gleicher sind als andere. Was man hier in Deutschland in den letzten Jahren mit der Hexenjagd tut mag in keinster weise so schlimm sein dass man es mit dem Genozid unter Hilter vergleichen könnte, aber das Gedankengut das dahintersteht, nämlich dass Menschen die sich von der Norm unterscheiden (indem sie nämlich mit ihren Freunden Computerspiele spielen) weniger Rechte haben gründet sich doch auf derselben Geistigen einstellung der Verantwortlichen Personen.
Ich würde eine öffentliche Person wie Sven Weigt von der CDU (seines Zeichens derjenige der als Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard die Verantwortung für diese Aktion gegen eine Minderheit trägt) nicht als Faschist bezeichnen, aber das muss ja nicht heissen dass er keiner ist. Darüber kann sich ja jeder selbst ein Urteil bilden.
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